Sonntag, 1. November 2009

BÄRN ISCH ANTIRASSISTISCH

An einem schönen Sonntagnachmittag im Herbst fanden sich 28'000 Zuschauer im Wankdorf ein, um das Spiel zwischen dem Erstplatzierten YB und dem Viertplatzierten Luzern mitzuverfolgen. Die Berner mussten auf ihren Topscorer, Seydou Doumbia, wegen des Stinkefingerangriffs von letztem Samstag gegen die Hoppers verzichten. Wie sich herausstellte, fehlte der Torgarant als sicherer Knipser im YB- Sturm. Der Titelaspirant erspielte sich Chance um Chance, übernahm das Spielzepter mit schnellem, kämpferischem und attraktivem Fussball, welchen die Luzerner mit übertriebener Härte zu brechen versuchten. Der Schiedsrichter hätte schon härter ins Gericht gehen können mit den Zentralschweizern, doch tat er dies nicht. Obwohl die Berner das Spiel im Griff hatten, passierte in der 65. Minute das Führungstor durch Ianu, welcher von einem katastrophalen Rückpass Affolters profitierte. Dies war ein bisschen unangenehm und sehr entgegen dem Spielverlauf, was 28'000 bestätigen können. Doch unsere Jungs hatten noch nicht alle Tricks ausgeschöpft und nahmen Zibung in der 71. Minute mit einem Freistosstreffer aus: Zibung rechnete damit, dass Yapi schiessen wird, doch war es Dudar, welcher mit einem Schlenzer die Mauer zu einer nutzlosen Marionette werden liess und den Ball im Tor versenkte. Somit blieben noch 20 Minuten, in denen das Spiel hätte entschieden werden können, doch die Luzerner riskierten nichts mehr, sie verfestigten sich vor ihrem Tor und wollten das Resultat über die Zeit retten. Dieses Ziel erreichten sie auch, doch fünf Minuten mehr und YB hätte 3 Töpfe geschossen;)

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