Ein YB Sieg, ein YB2 Riesensieg, wenig Bier und viel Schlaf (oder war’s andersrum?) - was für ein Wochenende! Aber nun der Reihe nach:
Eigentlich wollte ich ja am Freitag nach einer langen Arbeitswoche und einem anstrengenden Training nur noch schnell ein Feierabend-Corona trinken und dabei dem U21 Spiel zwischen YB und Baulmes beiwohnen. Doch wer kann schon widerstehen, wenn einem von allen Seiten (Fans, Spielereltern, Spieler) ein Bier nach dem andern in die Hand gedrückt wird? Also wurde es halt doch etwas später als 22:00 Uhr (wobei sich dafür auch die verschobene Anspielzeit verantworten muss).
Danke nochmals an die Familie Lehmann/Bärtschi für ihren Taxi-Service!
YB2 gewann übrigens 6-0, was für die meisten Anwesenden ziemlich enttäuschend war.
Am Samstag war nichts mit lange im Bett liegen bleiben, denn es Stand ja DAS Meisterschaftsspiel überhaupt (der Vorrunde) an: St.Gallen auswärts.
Schnell unter die Dusche gehüpft, was angezogen, die Zähne geputzt und dann gings auch schon los.
Um 10:48 war ich in Bern, germä war auch pünktlich und um 11:02 fuhr unser Zug nach Zürich los. Blieb also noch ausreichend Zeit, um Frühstück zu kaufen.
Der Zug war natürlich ziemlich voll, doch wir hatten vorgesorgt: Asi Remo und Asi Osi waren bereits ab Spiez im Zug und verteidigten ihr erobertes Abteil für uns.
Einander endlich gefunden, frühstückten wir gemeinsam (Kronenbourg, Feldschlösschen, Corona, Güezi). Die Fahrt nach Zürich verlief trotz den Wallisern im Abteil neben uns gemütlich.
In Zürich hatten wir genügend Zeit, um den Anschluss nach St.Gallen nicht zu verpassen. Auch dieser Zug war alles andere als leer, aber wir fanden ein nettes Plätzchen neben Olis
geiler Arbeitskollegin, wie wir am Bahnhof St.Gallen erfuhren. Dort erwarteten uns nämlich unsere Ostschweizer Freunde bereits sehnsüchtig. Kurz alle begrüsst gings schon los in Richtung esskaffee, wo mir zu Mittag assen (Schützengarten).
Das esskaffee liegt nur zwei Fussminuten (so Oli) vom Bahnhof St.Gallen entfernt. Es ist ein wunderschönes Kaffee in einer lieblichen Umgebung. Jeder, der mal in St.Gallen ist und etwas Zeit übrig hat, sollte sich an der Davidstrasse 20 das ein oder andere Schäumchen gönnen. Das haben natürlich auch wir gemacht. Die Gastfreundlichkeit und so von Angela waren super und das Bier kalt und gut.
Irgendwann im Verlaufe des Biers machten wir uns auf den Weg in Richtung Stadion. Wir stiegen in irgendeinen Bus (oder Zug) und kamen irgendwann irgendwo an, wo wir wahrscheinlich ausstiegen. Dort hatte es, so glaube ich, viele St.Galler. Wir begaben uns wahrscheinlich zum Gästesektor und standen eventuell am Eingang in die Schlange, falls es eine hatte.
Vermutlich waren die Fans, welche mit dem Extrazug angereist waren, schon da. Möglicherweise gab es eine Eingangskontrolle, z.B. durch die Deltas. Im Stadion gab’s Bier. Die Verkäuferinnen am Bierstand trugen YB-Shirts und waren spendabel.
Das Spiel begann dann auch schon bald und eine tolle Fanchoreographie seitens der Young Boys wurde präsentiert. Es hatte viele Leute und sie sangen viele Lieder. Ich auch. Es waren Fangesänge.
Irgendwann schoss YB ein Tor, die Tribüne war gefährlich steil, so dass viele Leute einige Stufen runtergeschubst wurden.
Nach dem Tor ging das Spiel weiter und YB gewann in der Nachspielzeit mit 3-2. Die Tore schossen Rega und Doumbia (2x). Das Spiel war schön und die Stimmung war schön. Ausserdem brannte es regelmässig (vor allem im Gästeblock). War auch schön.
Und wenn wir schon beim brennen sind: in der Pause speite, relativ nahe des Gästesektors, ein dummer Bastard Feuer. Vermutlich war er ein Hooligan. Vielleicht war’s auch eine Frau.
Gstaader verlor seinen Rucksack und sucht ihn immer noch. Falls ihn jemand gefunden hat (und ihn ihm zurück gibt), gibt’s sicherlich Bier vom Gstaader. Nehme ich ömel an.
Falls ihn jemand gestohlen hat, vermutlich nicht.
Nach dem Spiel schossen die Blauen mit Wasserpistolen oder so gegen die (Gelb-)Schwarzen und irgendwann fuhr der Sonderzug zurück nach Bern. Im Zug war auch Andy Egli, der anständig war und nichts gemacht hat, was einen erstaunen würde.
Der war am Freitag übrigens auch schon beim YB2-Spiel, allerdings nicht mit dem Sonderzug, sondern mit dem Fahrrad.
Am Berner Hauptbahnhof wurde nochmal gesungen. Und danach ging es gar nicht mehr lange, bis ich zu Hause war.
Am Sonntag fand ein Fanklubturnier statt, bei dem wir, mit etwas Pech und wenig Glück, in der Vorrunde scheiterten.
Am nächsten Sonntag spielt der Leader im Wankdorf gegen das Superleague-Schlusslicht.