Wegen der EM wurde in den vergangenen Wochen der Kunstrasen im Wankdorf durch einen Naturrasen ersetzt. Heute, den 20. April, trug YB das erste Heimspiel auf dem ungewohnten Rasen aus. Gegner war der FC Aarau, welcher auf der Tabelle den fünften Platz belegt. Somit konnte man mit einem Sieg unserer Jungs rechnen, damit die Basler uns nicht davon eilen.
Das Wankdorf war mit 24'000 Zuschauern gut besucht, v.a. die Ostkurve platzte aus allen Nähten. Zu Beginn wurden viele Fahnen geschwungen. Überraschend war die Anzahl angereister Aarau Supporters, welche auch schon weniger waren.
Das Spiel begann mit einem leichten Chancenplus für die Nordschweizer, doch die Partie konnte keines der Teams dominieren. Beide Mannschaften hatten gute Möglichkeiten, vor allem aber die Aarauer vergaben eine dicke Chance, welche von Portillo abgewehrt wurde. Obwohl YB mehr Ballbesitz verzeichnen konnte, hatten die Aarauer bessere Chancen, auf dem neuen Rasen in Führung zu gehen.
In der 36. Minute kam die Erlösung für die Ostkurve: Häberli wurde im Strafraum gefoult und Schiedsrichter Busacca entschied auf Elfmeter, welcher Hakan Yakin verwertete. Das Stadion tobte. Dieses erste Tor sollte, wie in Thun, der Start zu einem Torreigen werden.
Nach der Pause brauchten unsere Jungs wieder ein bisschen Zeit Fuss zu fassen. Bis zur 55. Minute, als Hakan Yakin auf 2:0 erhöhte. Der Spieler umlief den Torhüter von Aarau kaltblütig und zugleich spitzbübisch. Es war das 22. Tor in der laufenden Saison unseres Captain.
Noch halb im Feiern konnte die Ostkurve bereits in der 60. Minute den nächsten Treffer bejubeln. Thierry Doubai, 20-jährig und das Spiel oft leitend, erzielte mit einem schönen Weitschuss das 3:0. Nun waren die wichtigen drei Punkte den Bernern nicht mehr zu nehmen. Somit erscheint es lediglich als Resultatkosmetik, als Häbigou in den letzten Minuten durch einen Elfmeter das 4:0 erzielte.
Es muss eine Genugtuung gewesen sein für unsere Jungs, mit dem Sieg den Kritikern, welche die Heimstärke der Young Boys auf den Kunstrasen zurückführten, eins auszuwischen.
Sonntag, 20. April 2008
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