Montag, 28. April 2008
Sion - YB [1-2]
Unser Team schaffte es leider nicht sofort souverän aufzutreten und so sahen wir Berner zuerst einmal einige Rot-Weisse Angriffe, die dann auch in der 12. Minute zum 1-0 für Sion führten. Wüsten-Prinz El Hadary machte es da YB bei den vereinzelten Angriffen auch nicht leicht. Kurz vor der Halbzeitpause erhielt der Sionesi Vanczak zur Freude der Tribüne die rote Karte. Ebendiese Zuschauer sollten noch mehr Freude haben, als ausgerechnet Baykal, der vorher überhaupt nicht überzeugte, den Ausgleich schoss. Die Kurve tobte analog zu dem bereits erwähnten Präsidenten. Während sich das auf unserer Seite in Form von Dauersupport während der Pause äusserte, legte Monsieur CC in der Kabine Rekurs gegen die rote Karte ein.
Da wir in der Kurve von all' dem nichts wussten, wurde weiterhin alle Energie zum Anfeuern unseres Teams aufgewendet, denn nun waren wir hungrig auf die vollen 3 Punkte.
Die zweite Halbzeit war ebenso ruppig wie die erste, laufend wurden unsere Spieler aufs Gröbste gefoult und manch einer zitterte bereits in Gedanken an die Absenzenliste für den Showdown in Basel. So erging es dann auch Doubaï, welcher nach einem Foul nicht weiterspielen konnte. Das Goalieduell gewann schliesslich Wölfi, denn dieser glänzte mit einer tollen Parade und verhinderte somit den Führungstreffer. Dieser war nämlich für Regazzoni bestimmt. Ausgerechnet Regazzoni, der Ex-Sion-Spieler welcher diese Saison oft untendurch musste. Sein Tor war die Belohnung für seine tolle Leistung durchs ganze Spiel hindurch. Toll auch die Leistung unserer Kurve, denn das Auswärtsspiel in Sion war wohl unser bester Auswärts-Auftritt seit längerer Zeit. Beim Tor Regazzonis in der 71. Minute wurde das neue OKBE-Banner ausgerollt, dazu gabs rotes Feuer. Ebenfalls Rot sah der Walliser Brellier in der Nachspielzeit, was von uns wohl kaum noch einen interessierte, denn im gut gefüllten Berner Block tobte eine wilde Party! Die Ankunft in Bern mit der improvisierten Kurz-Feier am Treffpunkt machte sichtbar, was möglich wäre, wenn Bern Meister wird. Also Jungs, für die letzten 3 Spiele braucht es 120% Dauersupport, damit die Party steigen kann!
Sonntag, 20. April 2008
Neuer Rasen spricht für Heimstärke
Das Wankdorf war mit 24'000 Zuschauern gut besucht, v.a. die Ostkurve platzte aus allen Nähten. Zu Beginn wurden viele Fahnen geschwungen. Überraschend war die Anzahl angereister Aarau Supporters, welche auch schon weniger waren.
Das Spiel begann mit einem leichten Chancenplus für die Nordschweizer, doch die Partie konnte keines der Teams dominieren. Beide Mannschaften hatten gute Möglichkeiten, vor allem aber die Aarauer vergaben eine dicke Chance, welche von Portillo abgewehrt wurde. Obwohl YB mehr Ballbesitz verzeichnen konnte, hatten die Aarauer bessere Chancen, auf dem neuen Rasen in Führung zu gehen.
In der 36. Minute kam die Erlösung für die Ostkurve: Häberli wurde im Strafraum gefoult und Schiedsrichter Busacca entschied auf Elfmeter, welcher Hakan Yakin verwertete. Das Stadion tobte. Dieses erste Tor sollte, wie in Thun, der Start zu einem Torreigen werden.
Nach der Pause brauchten unsere Jungs wieder ein bisschen Zeit Fuss zu fassen. Bis zur 55. Minute, als Hakan Yakin auf 2:0 erhöhte. Der Spieler umlief den Torhüter von Aarau kaltblütig und zugleich spitzbübisch. Es war das 22. Tor in der laufenden Saison unseres Captain.
Noch halb im Feiern konnte die Ostkurve bereits in der 60. Minute den nächsten Treffer bejubeln. Thierry Doubai, 20-jährig und das Spiel oft leitend, erzielte mit einem schönen Weitschuss das 3:0. Nun waren die wichtigen drei Punkte den Bernern nicht mehr zu nehmen. Somit erscheint es lediglich als Resultatkosmetik, als Häbigou in den letzten Minuten durch einen Elfmeter das 4:0 erzielte.
Es muss eine Genugtuung gewesen sein für unsere Jungs, mit dem Sieg den Kritikern, welche die Heimstärke der Young Boys auf den Kunstrasen zurückführten, eins auszuwischen.
Sonntag, 13. April 2008
Frankfurt Hamburg Tour [Fotos]
Hier gehts zur Gallerie.
Vier kurze Videos folgen in Kürze
_edit: Konnte leider bis anhin keine Videos uploaden, da YouTube und ich eine kleine Auseinandersetzung zu bewältigen hatten/haben, die mit Worten nicht zu lösen ist.
Freitag, 11. April 2008
boykott-kein boykott-boykott...
Am Tag darauf vermald gäubschwarzsüchtig, dass sich ein Boykott nicht mehr lohnen würde, da ein Teilziel erreicht sei (Senkung der Preise) und sowieso viele Berner nach Zürich fahren werden.
Heute, 11.04., meldete die Ostkurve, sie werde am Boykott festhalten, da der Eintrittspreis für das Spiel immer noch 38.- beträgt. Die Ostkurve wird, anstatt an das Spiel zu reisen, das Spiel auf Grossleinwand beim Wankdorf mitverfolgen.
Fans, welche ans Spiel nach Zürich reisen, werden um Folgenden Dinge gebten:
- Verzichtet auf Fahnen/Zaunfahnen und ähnliches Material, ansonsten fällt der Boykott rein optisch weniger gut auf.
-Verzichtet wenn möglich auf den Konsum im Stadion, um auch auf diese Weise den FCZ nicht finanziell zu unterstützen.
Montag, 7. April 2008
3 Asis auf Achse
Teil 1: Frankfurt
3/5 der Supporters begannen letzten Freitag, den 04.04.08, eine lange Reise mit dem YB II Spiel gegen den Fc Münsingen in der Fredy-Bickel-Kurve. Das Spiel begann um 20:00 Uhr. Es waren viele YB Anhänger zugegen, da es Freitagabend war. Die Stimmung war ausgelassen, doch richtiger Support kam nie auf. Das Spiel lud auch nicht dazu ein. Nur die Entscheidungen des Schiris liessen die Gemüter aufkochen. Für einen genaueren Bericht und Bilder schaut auf der Homepage von Yellow Roses vorbei.
Nach dem Spiel versuchten wir Alkohol im Bahnhof Bern für die Reise zu kaufen. Doch da wir nicht sehr interessierte Tageszeitung-Leser sind, haben wir die wichtigste Info des Jahres verpasst: Im Bahnhof wird nach 22:00 Uhr kein Alkohol mehr verkauft!SKANDAL! Dagegen muss man doch was unternehmen...Also ging man ohne Alkohol im Rucksack ins Piwi.
Im Pub tranken und schnupften wir viel, bis wir gegen halb zwei in unser Hotel gingen, damit wir für zwei Stunden einen Nuck nehmen konnten, bevor wir den Zug nach Basel bestiegen.
Als Hotel diente uns eine Studenten-WG, da keiner von uns Pricks in Bern wohnt.
Um 04:00 Uhr traf man sich am Bahnhof mit dem vierten Asi, welcher uns nach Frankfurt begleitete. Er war der einzige, der sich halbwegs auf den Beinen halten konnte. Die Anderen fielen vor Müdigkeit fast um...Um 04:22 Uhr betrat man den Zug nach Olten, wo man umstieg und mit der S-Bahn nach Basel weiterfuhr.
In Basel angekommen, machte sich der Gstaader als erstes auf den Weg, ein Glacé zu kaufen. Mit dem Glacé in der Hand stieg er mit uns in den Zug nach Basel Badischer Bahnhof, wo wir den Regioexpress nach Offenburg betraten. Mit unserem günstigen Wochenendticket wurde uns die Reise in Deutschland nur mit regionalen Zügen erlaubt, also mussten wir sehr lange Reisen. Doch dadurch konnten die Kosten für die Reise sehr tief gehalten werden.
Auf der zweieinhalb Stunden dauernden Reise von Basel-Bad nach Offenburg schliefen alle ein. Doch Germä, auf den man sich halt immer verlassen kann, wachte bereits in Freiburg auf und so verpassten wir den Ausstieg Offenburg nicht.
Um 10:08 Uhr bestiegen wir den Zug nach Karlsruhe, welcher so voll war, dass wir stehen mussten. Dabei wurden wir immer wieder Zeugen von Tinus falscher Ernährung. Vielleicht ist auch etwas mit seinem Magen, denn was da rauskommt, ist nicht normal!
In Karlsruhe hatten wir 20 Minute Zeit, bis der Zug nach Mainz abfuhr. Also deckten wir uns mit Bier und Chips ein. Schmid kaufte natürlich das gewohnte Brezeli oder sonstige Waren, welche zu 90% aus Teig bestanden.
Im Zug machten wir die Bekanntschaft mit zwei Frauen. Sie waren Geschwister und eine von beiden Mutter des Kindes, welches im Kinderwagen sass. Es war 10:08 Uhr morgens, und als wir den Beiden ein Bier anboten, nahmen sie überraschend an. Nachdem sie das Bier ziemlich schnell geleert hatten, fingen sie plötzlich an, sich zu schlagen:-). Als Begründung sagten sie uns, das sei normal, Geschwisterliebe. Die zwei sorgten jedenfalls für eine nicht langweilige Reise nach Mainz. Irgendwann stiegen noch Frauen ein, welche stehen mussten, da es keinen Platz mehr hatte. Wir wurden von einer anderen dicken Frau, welche ihren fetten Arsch auf einem Sitz hatte, aufgefordert, den Frauen die Sitze anzubieten. Doch irgendwie kam es nicht dazu...
Nach umsteigen in Mainz kamen wir nach acht Stunden fahrt um 12:47 Uhr in Frankfurt an. Dort gingen wir als erstes aufs WC und assen dann was. Tinu wollte unbedingt die schärfste Currywurst, welche angeblich in Frankfurt gemacht wird, probieren, doch da er keine Ahnung hatte, wo man diese kaufen kann und die Zeit sowieso drängte, assen wir etwas vom Beck und bestiegen mit den Frankfurt Fans den Zug zum Stadion. Vom Hauptbahnhof dauerte diese Reise ungefähr zehn Minuten. Immer wieder kam ein ungewöhnlicher Geruch um uns auf. Wir wussten natürlich gleich, was der Ursprung davon war...
Zu dritt gingen wir ins Stadion, denn Tinu hatte kein Ticket übrig und hoffte, er könnte noch eins auftreiben. Vermindert gingen wir voller Vorfreude ins Stadion.
Frankfurt-NürnbergUm 16:00 Uhr begann das Spiel vor 51'500 Zuschauern gegen Nürnberg. Die Spieler wurden mit imposantem Gesänge empfangen. Die Westkurve, wo sich die Fans des SGE Frankfurt befinden, überzeugte mit vielen DHs und Fahnen zu Beginn. Es waren auch sehr viele Nürnberger nach Frankfurt gereist, obwohl die Nürnberger einen Abstiegsplatz belegen.
Nach drei Minuten führte Frankfurt durch einen Treffer von Michael Fink. Das Stadion explodierte förmlich. Man hüpfte zusammen zum bekannten Pipi Langstrumpf Lied, auf welches wir uns schon die ganze Zeit freuten. Doch das war das einzige Mal, wo sich die Frankfurter freuen konnten, denn in der 18. Minute glich Angelos Charisteas für Nürnberg aus. Beim Ausgleichstreffer wurde einem bewusst, wie viele aus Nürnberg angereist waren. Im ganzen Gästeblock und darüber hinaus wurde gejubelt.
In der 30. Minute wurde das Spiel unterbrochen. Nachdem die Nürnberger, wahrscheinlich Ultras (Wortlaut BamS:-)), zwei Böller und eine Pyro aufs Feld warfen, sah sich der Schiri Gagelmann gezwungen, die Partie 20 Minute aufs Eis zu legen. Daraufhin gab es Pöbeleien mittels Sprechchöre zwischen den beiden Fanlager, welche sehr amüsant waren. Mit einem lautstarken Pfeiffkonzert begleitet versuchte der Club Präsident, die Nürnberger zu beruhigen. Ich war mir nicht sicher, ob die Club-Fans die Aufforderung überhaupt hören konnten, so laut waren die Pfiffe und Buh-Rufe.
Wir waren völlig überrascht, als das Spiel plötzlich unterbrochen wurde. In der Schweiz sieht man ja regelmässig Pyroaktionen. In Deutschland geht man aber viel rigoroser gegen solche Aktionen vor. Doch nach 20 Minuten ging das Spiel weiter mit der Warnung an die Nürnberger, dass, wenn noch ein pyrotechnischer Artikel gezündet wird, das Spiel sofort beendet wird. Es passierte nichts mehr. Nicht auf dem Feld, nicht auf den Rängen. Das Spiel hatte einen bedenklich tiefes Niveau erreicht, man könnte von Grottenkick sprechen. Die Nürnberger gewannen schlussendlich 3:1 und die frustrierten Frankfurter Fans hinter uns konnten ihre Wut nur ausleben, indem sie unsere Sitze aus den Halterungen traten. Pricks.
Nach dem Spiel gingen wir zurück zum Hauptbahnhof, wo wir uns von Lukas verabschiedeten, welcher mit dem ICE nach Bern zurückfuhr. Germä und Schmid machten sich auf die Suche nach dem Gstaader. Ihre Angst, dass Tinu nicht zum verabredeten Zeitpunkt aufkreuzt, war durchaus berechtigt, wenn man den Oberländer kennt...Zudem hatte er die Schlüssel für das "Bahnhofschäftli", in welchem sich unsere Rucksäcke und Bahntickets befunden haben. Doch glücklicherweise hat er uns nicht vergessen und kreuzte auf. Tinu konnte noch ein Billet für das Spiel auftreiben. Die Frau eines Frankfurter Pricks kam nicht, so hatte er eins übrig, welches er dem Gstaader verkaufte.
Teil 2: Hamburg (St. Pauli)
Unser Zug von Frankfurt nach Hamburg sollte 18:58 Uhr fahren. Doch er fuhr nicht. Als wir uns erkundigten, erfuhren wir, das der Zug von Frankfurt Süd fuhr. Diesen konnten wir nicht mehr erwischen und so liessen wir unser Ticket umbuchen auf den späteren Zug, welcher 20:16 Uhr fahren sollte. In der Zwischenzeit gingen wir in der Stadt in die Bar Bier-Brezel. Bier für Germä und Tinu, Brezel für Schmid;-). Natürlich war das nicht so. Wir genossen zu dritt ein feines Bierchen und schauten dazu die Sportschau. Dabei wurden wir immer wieder von einem Kokser gestört, welcher versuchte mittels Glücksspiel an mehr Geld zu kommen. Um 20:00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Bahnhof, um in den Zug zu steigen. Wir mussten feststellen, dass dieser nicht fuhr und gingen sehr genervt zum DB Infoschalter, wo wir erfahren durften, das dem System ein Fehler unterlaufen war und dieser Zug gar nicht existiert. Also buchten wir unsere Bahnbillete für den ICE wieder um und nahmen den Zug, welcher um 21:45 Uhr mit einer halbstündigen Verspätung losfuhr. Eine Frechheit was die deutsche Bahn da bot.
Im Zug nach Hamburg trafen wir im Bistro noch HSV und Sc Freiburg Fans, welche aus dem Gastspiel in Stuttgart zurück in die Hansestadt fuhren. Als man ihnen sagte, dass wir ein Spiel von St. Pauli schauen gehen werden, hatten sie natürlich nicht gerade Freude. Doch da wir Berner waren, konnten sie uns das entschuldigen. Man hatte eine lustige Disskussion und trank noch ein bisschen, bis wir ein Abteil suchten, wo wir pennen konnten. Um 01:00 Uhr Sonntagmorgen weckte uns der Kontrolleur auf, da wir in Hamburg angekommen waren.
Nach einer halben Stunde fanden wir das Hostel, in welchem wir den nötigen Schlaf der letzten Tage nachholten. Vor allem unser Beck/ Konditor Tinu hatte es sehr nötig, wieder einmal zu pennen. Also gingen wir nicht mehr auf die Reeperbahn, obwohl die Zeit perfekt gewesen wäre. Wären wir früher in Hamburg angekommen, wie wir das auch geplant hatten, wären wir sicher noch auf den Kiez gegangen, aber eben...
Nach acht Stunden Schlaf nahm jeder eine Dusche und trocknete sich mit dem Bettbezug ab, da es an Tüchern fehlte. Billigkeit hat auch ihren Preis. Danach gingen wir zum Bahnhof, wo Germä und Tinu beim WOK Express etwas assen und Schmid Schoggiweggli, Berliner mit Guss und eine Apfeltasche ass. Endlich konnte Tinu etwas scharfes essen. Er bedeckte sein feines Nasi Goreng mit Chili, welches sehr sehr scharf war.
Satt und mit Vorfreude aufs Spiel gingen wir mit der U-Bahn zum Millerntor. Im Restaurant Raval tragen wir Stedtler, welcher für uns die Tickets aufgetrieben hatte. Bei einem feinen Weissbier ging die Ticketübergabe vonstatten. Danach machte man sich auf, in der Südkurve, der Fankurve der St. Pauli Fans, seinen Platz zu suchen.
Das Millerntor fasst über 20'000 Zuschauer. Es war ausverkauft beim Spiel St. Pauli gegen den Sc Freiburg. Viele Freiburger Fans nahmen die langwierige Reise auf sich, doch sie wurden nicht dafür belohnt. Die Freiburger gingen klang- und sanglos 5:0 unter.
Die Stimmung in St. Pauli war sehr gut. Vor allem die Wechselgesänge, bei welchen alle vier Kurve eingespannt wurden, waren geil. Doch nicht nur das Spiel und die Stimmung waren gut. Auch das Bier, Astra, welches in St. Pauli produziert wird, mundete.
Nach dem Spiel mussten Stedtler und Tinu geschwind aufbrechen, damit sie ihren Zug nach Basel nicht verpassen. Germä und Schmid hatten aber erst um 21:01 Uhr eine Verbindung, da sie ein Sparangebot besassen. Die Zeit vertrieben sie sich mit einem Bummellauf auf der Reeperbahn, dem bekannten Ausgangsort in Hamburg mit vielen Bordells, Cabarets, Sex-Shops und Pubs.
Mit Bier und Fressen eingedeckt gingen sie auf den Zug. Bis sie in Basel waren, mussten sie in Fuldau und Karlsruhe umsteigen. Während der Fahrt lasen sie die Bild am Sonntag und die witzigen Berichte über den "Skandal" in Frankfurt.
In Frankfurt konnten sie eine Stunde warten, bis sie den Zug nach Basel betreten konnten. Es war inzwischen 02:00 Uhr am Morgen. Um die Zeit nicht in der Kälte verbringen zu müssen, warteten sie so lange als möglich im Shop, welcher glücklicherweise noch offen hatte. Danach gingen sie auf den Zug und kamen um 07:00 Uhr nach zehn Stunden fahrt in Bern an, wo der Alltag für die Meisten schon begonnen hatte. Doch für uns nicht. Hämisch lachten wir uns ins Fäustchen, da wir jetzt Heim gehen und den schönen Tag geniessen konnten.
