Samstag, 15. März 2008

Hüt hei si widr mau gwunne

Ja, das stimmt. YB hat wieder mal gewonnen, und zwar gegen den Fc St. Gallen vor über 26'000 Zuschauern. Die Berner haben zur Zeit einen beachtlichen Lauf, da sie aus den letzten vier Spielen 12 Punkte holten und nur ein Gegentor erhielten, dagegen aber 11 Tore erzielen konnten.
Zum Beginn des Spiels gab es eine schöne Choreo der Ostkurve zu sehen. Im Oberrang formten heraufgehaltene Blätter das Geburtsjahr YBs 1898. Im Unterrang gab es in der Mitte ein grosses Plakat mit einem Herz, welches von heruntergespannten Bänder und dem Schriftzug "I brönne mir di Name, zmitz i mis härz" geschmückt wurde. Dabei sang die Ostkurve das Lied gäubschwarz.
Die Partie begann gut für uns. Bereits nach 11. Minuten erzielte Hakan Yakin mit einem Weitschuss den Führungstreffer. Die Kurve tobte. Die Mannschaft liess nicht nach und kam zu mehr Chancen, vor allem der stark aufspielende Hakan Yakin vergab mehrere solche. YB Torhüter Marco Wölfli hatte nicht viel zu tun. Nur in der 38. Minute musste er sich strecken, um einen Freistoss abzuwehren.
Nach dem Seitenwechsel erzielte "Mändu" Mario Raimondi auf Pass von Marco Schneuwly das 2:0. Mit viel Selbstvertrauen steuerten die Berner dann das Spiel nach ihrem Gusto.
Kurz vor der YB-Viertelstunde erzielte Yapi Yapo mittels Freistoss das entscheidende 3:0. Nun konnte die Ostkurve den Rest des Spiels durchfeiern.
Die Stimmung in unserer Kurve war dank des grossen Zuschaueraufmarschs sehr gut. Die Mannschaft wurde viel und lautstark unterstützt. Auch die Welle konnte, nach mehreren Versuchen, durchgeführt werden, nur der Assi Sektor A (Zufall?) stellte sich lange quer, mitzumachen. Was auch ziemlich nervig war, waren die langweiligen Fahne-Abä-Rufe. Wer sich in der Ostkurve ein Spiel anschaut, muss sich mit diesen Fahnen abfinden. Es hat ja gewöhnlich genug Plätze in den anderen Sektoren(Vorschlag:Sektor A).

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