

Schmid und Ich machten am Samstagmorgen um acht Uhr beim Bahnhof Bern ab. Wir nahmen den 08:30 Uhr Zug nach Genf. Da wir mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hatten, genossen wir erstaunlicherweise noch kein Bier. Nur das klassische Coop-Butterbretzel und ein paar Gipfeli wurden eingenommen.
In Genf machten wir einen Grosseinkauf in insgesamt drei Warenladen. Wir merkten bald, dass wir (v.a. Schmid) viel zu viel eingekauft hatten und wir so den ganzen Mist noch in Lyon umhertragen mussten.
In Lyon folgten wir den Strassenschildern zum Zentrum, welches wir nach dreiviertelstunden erreichten und wo wir den ganzen Tag bis zum Spiel verbrachten. D.h. im allgemeinen saufen, laufen, fressen...Etwa so sah unser Tagesablauf in Lyon aus.
Zu Lyon gibt es nicht viel zu sagen. Es ist eine grosse Stadt, welche den anderen französischen Städten sehr ähnlich sieht. Doch im Vergleich mit z. B. Paris ist die Metro und die Stadt im allgemeinen viel sauberer.
Um 18 Uhr, also zwei Stunden vor Spielbeginn, kamen wir beim Stadion Gerland an. Wir besuchten zuerst noch das grosse Restaurant, welches gerade beim Metro-Aufgang des Stadions liegt. Dann suchten wir verzweifelt den Eingang Virage Nord, bis wir ihn gefunden haben:-).
Das Stadion war gut gefüllt. Es war seehr kalt. Das Spiel begann mit einem unerwarteten Führungstreffer von Toulouse. Ein Schuss wurde mit dem Kopf geschickt ins Tor gelenkt. Doch danach sah man nicht mehr viel von Toulouse. Coupet, der Torwart von Lyon, hatte sozusagen nichts mehr zu tun, denn seine Vorderleute bauten einen grossen Druck auf das gegnerische Tor auf und gingen dann auch mit 3:1 in Führung nach Toren von Benzema, Ben Arfa und Juninho. Ab der 70. Minute liess es Lyon ruhig angehen und so gelang Toulouse in der 87. Minute noch der Anschlusstreffer. Doch dies war nur noch Resultat-Kosmetik und Lyon gewann verdient mit 3:2.
Im Stadion Gerland gibt es zwei "Kurven", welche hinter den beiden Toren liegen. Es sind nicht Kurven im allgemeinen Sinne, sonder eher für Ultras abgezäunte Bereiche.
Die Stimmung war nicht sehr gut. Wir waren eher auf der Seite, also nicht bei den Ultras in der Mitte. Wir konnten nur den Capo hören, welcher die Gesänge über Lautsprecher verbreitete. Die Lieder waren kaum hörbar und man sang sie nur ein bis zwei Minuten. Zu Beginn gab es noch eine kleine Pyroshow auf beiden Seiten des Stadions, was unser Herz höher schlagen liess.
Die Stimmung war nicht sehr gut. Wir waren eher auf der Seite, also nicht bei den Ultras in der Mitte. Wir konnten nur den Capo hören, welcher die Gesänge über Lautsprecher verbreitete. Die Lieder waren kaum hörbar und man sang sie nur ein bis zwei Minuten. Zu Beginn gab es noch eine kleine Pyroshow auf beiden Seiten des Stadions, was unser Herz höher schlagen liess.
Nach dem Spiel mussten wir unseren Abend verplanen, denn unser Zug nach Genf fuhr erst um 07:04 Uhr ab. Also mussten wir uns entscheiden, was wir in den nächschten neun Stunden machen sollen, da wir kein Hotelzimmer zur Verfügung hatten. Also gingen wir wieder in das Restaurant in der Nähe des Stadions, welches bis vier Uhr offen war. Somit blieben wir bis vier Uhr dort (wir kippten vor Müdigkeit schon fast um) und konnten dann eine Stunde draussen in der Kälte auf die Metro warten. Wie wir merkten ist eine Stunde sehr lange. Als wir endlich die Metro in Richtung Bahnhof besteigen konnten, war bereits fünf Uhr. Danach schliefen wir im Bahnhof und fuhren dann mit dem Zug nach Hause und kamen ca. um 11:30 Uhr in Bern an.
Fazit: Das nächste Mal unbedingt Zimmer fürs pennen reservieren!;-)

5 Kommentare:
haha :o) isch glich chly geil xi? tönt ja nid nach Wahnsinn...
bis nach em match isch sehr geil gsi, när nur nüme so :-)
momou isch ämu luschtig gsi:-) abr haut chli z müed vor wuchä und vom früechä ufschtah für gross party u so ;)
"Wie wir merkten ist eine Stunde sehr lange."
haha :D
ou toulouse het ja am schluss no sones biuigs gou gmacht;) iz hani aunä gseit, s sig 3-1 gsi *chchch*
mersi übrigens fürä bricht:)
ah und ds restaurant (und bar und club) bim stadion heisst ninkasi (kao) :) gfautmer, ds ding
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