Ein glanzvolles Spiel der Berner wurde durch das vorteilhafte (Re-)Agieren des Referees Busacca unterstützt. So kam es, dass die Berner nach 17. Minuten durch einen zugegebenermassen etwas leichtfertig gepfiffenen Elfmeter, ausgeführt von Joao Paulo, in Führung gingen.
Als die Basler nach einer halben Stunde in Folge eines enorm rüden und gefährlichen Fouls völlig zu Recht mit einem Spieler weniger (Ronny Hodel) weiterspielen mussten, liessen sich die starken OBI-Spieler die Chance nicht entgehen und Varela traf sogleich zum 2-0.
Das Spiel beruhigte sich nun wieder ein wenig und bald schon wurde Bier konsumiert und die Pause mit einem zufriedenstellenden Vorsprung genossen.
Nach der Pause dauerte es nur 6 Minuten, bis zum nächsten Ereignis. Dies war wiederum ein Tor und wieder trafen die Jünger von Yves' Vater. Diesmal war es der junge und vielversprechende Chinese Shi Jun, welcher derzeit von diversen europäischen Top-Klubs (u.a. Manchester United, AC Milan & Zug 94) umworben wird, der als erster vom Abpraller profitieren konnte.
Die nächsten 20 Minuten verliefen ohne wichtige Ereignisse, sowohl auf, wie auch neben dem Platz. Doch wie aus dem Nichts schoss unser Häbi-Goal eine Minute vor der legendären YB-Viertelstunde aus ca. 55 Meter Entfernung einen Hammer aufs Tor von Franco Costanzo. Für diesen gab es hier nichts mehr zu halten. Ein absolutes Traumtor, wie aus dem Fussballlehrbuch. Die YB-Fans tobten und verlängerten den YB-Viertelstunde-Jubel auf 15 Minuten Dauersupport.
Bis zur 84. Minute, in der Marque seinem eigenen Mitspieler Caicedo ins Gesicht spuckte und ihm anschliessend einen Faustschlag verpasste. Dieser fiel ein wenig gar theatralisch zu Boden und behauptete, Marque hätte ihn zusätzlich zu den angeblichen Tätlichkeiten "schwarzer Affe" genannt. Natürlich liess sich der sichere Schiedsrichter nicht aus dem Konzept bringen und zeigte Caicedo verdient die rote Karte wegen einer Schwalbe.
Alles in allem ein recht ereignisreiches (oder für Sam: ereignisorientiertes =D) Spiel mit vielen Toren und viel Blut. Als Berner können wir zufrieden sein mit dem klaren Sieg, der die Leistung vom Hinspiel bestätigt und Martin Andermatt bei seiner Arbeit als Trainer, Sportchef, Vorstandsvorsitzender, Fanbeauftragter, Sicherheitschef, Verkäufer im Fanshop, Spieler, Bronco, Steward, Polizist, Bell-Würstliverkäufer, Shnit-Kurzfilmregisseur, Personalchef, Sekretär, Kaufmann, Mäzen und Ersatztorhüter Nummer 12 mehr als Recht gibt.
In diesem Sinne: Hopp YB! - Auf eine weiterhin erfolgreiche, faire Saison
Montag, 29. Oktober 2007
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2 Kommentare:
wirre Bricht :-)
was wirr?
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