Montag, 28. Januar 2008

Andermatt verlängert

Martin Andermatt, Trainer der Berner Young Boys, hat den Vertrag um ein Jahr verlängert. Auf dass es erfolgreicher wird!

Weiter wurde Shi Schueh dem Fc Luzern bis im Sommer ausgeliehen. NYG wünscht ihm an dieser Stelle viel Glück.

/edit: Baykal hat bei YB einen Vertrag unterschrieben. Weiter unterschrieb Kallio einen Vertrag beim Fc Fulham.

Samstag, 26. Januar 2008

Testspiel?

Um sich auf die Rückrunde 07/08 vorzubereiten, spielte YB gestern gegen den Challenge League Verein La-Chaux-de-Fonds. Der Dritte der Super League und der Sechste der Challenge League spielten im Wankdorf vor ca. 520 Zuschauern. Das Spiel endete 7:2 für die Berner. Ein Zeichen für eine starke Rückrunde? Nein. Ein Spiel gegen La-Chaux-de-Fonds als Testspiel zu bezeichnen, ist ein bisschen übertrieben. Die Westschweizer spielten sehr unter dem Niveau von YB. Dies als Vorbereitung für Spiele wie gegen den Fc Basel oder sogar den Fc Thun zu bezeichnen wäre eine Frechheit. Aber für die Stimmung und Motivation innerhalb des Teams war es sicher gut;-)

Sonntag, 20. Januar 2008

Africas Cup

Heute gehts los! Interessenten & Sympathisanten klicken sich aufs erste deutschsprachige Portal zu diesem Thema:

www.africanfootball.ch



Sonntag, 13. Januar 2008

Wochenendtrip in Lyon






12.01.08: Olympique Lyon- Fc Toulouse

Schmid und Ich machten am Samstagmorgen um acht Uhr beim Bahnhof Bern ab. Wir nahmen den 08:30 Uhr Zug nach Genf. Da wir mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hatten, genossen wir erstaunlicherweise noch kein Bier. Nur das klassische Coop-Butterbretzel und ein paar Gipfeli wurden eingenommen.
In Genf machten wir einen Grosseinkauf in insgesamt drei Warenladen. Wir merkten bald, dass wir (v.a. Schmid) viel zu viel eingekauft hatten und wir so den ganzen Mist noch in Lyon umhertragen mussten.

In Lyon folgten wir den Strassenschildern zum Zentrum, welches wir nach dreiviertelstunden erreichten und wo wir den ganzen Tag bis zum Spiel verbrachten. D.h. im allgemeinen saufen, laufen, fressen...Etwa so sah unser Tagesablauf in Lyon aus.

Zu Lyon gibt es nicht viel zu sagen. Es ist eine grosse Stadt, welche den anderen französischen Städten sehr ähnlich sieht. Doch im Vergleich mit z. B. Paris ist die Metro und die Stadt im allgemeinen viel sauberer.
Um 18 Uhr, also zwei Stunden vor Spielbeginn, kamen wir beim Stadion Gerland an. Wir besuchten zuerst noch das grosse Restaurant, welches gerade beim Metro-Aufgang des Stadions liegt. Dann suchten wir verzweifelt den Eingang Virage Nord, bis wir ihn gefunden haben:-).
Das Stadion war gut gefüllt. Es war seehr kalt. Das Spiel begann mit einem unerwarteten Führungstreffer von Toulouse. Ein Schuss wurde mit dem Kopf geschickt ins Tor gelenkt. Doch danach sah man nicht mehr viel von Toulouse. Coupet, der Torwart von Lyon, hatte sozusagen nichts mehr zu tun, denn seine Vorderleute bauten einen grossen Druck auf das gegnerische Tor auf und gingen dann auch mit 3:1 in Führung nach Toren von Benzema, Ben Arfa und Juninho. Ab der 70. Minute liess es Lyon ruhig angehen und so gelang Toulouse in der 87. Minute noch der Anschlusstreffer. Doch dies war nur noch Resultat-Kosmetik und Lyon gewann verdient mit 3:2.

Im Stadion Gerland gibt es zwei "Kurven", welche hinter den beiden Toren liegen. Es sind nicht Kurven im allgemeinen Sinne, sonder eher für Ultras abgezäunte Bereiche.
Die Stimmung war nicht sehr gut. Wir waren eher auf der Seite, also nicht bei den Ultras in der Mitte. Wir konnten nur den Capo hören, welcher die Gesänge über Lautsprecher verbreitete. Die Lieder waren kaum hörbar und man sang sie nur ein bis zwei Minuten. Zu Beginn gab es noch eine kleine Pyroshow auf beiden Seiten des Stadions, was unser Herz höher schlagen liess.
Nach dem Spiel mussten wir unseren Abend verplanen, denn unser Zug nach Genf fuhr erst um 07:04 Uhr ab. Also mussten wir uns entscheiden, was wir in den nächschten neun Stunden machen sollen, da wir kein Hotelzimmer zur Verfügung hatten. Also gingen wir wieder in das Restaurant in der Nähe des Stadions, welches bis vier Uhr offen war. Somit blieben wir bis vier Uhr dort (wir kippten vor Müdigkeit schon fast um) und konnten dann eine Stunde draussen in der Kälte auf die Metro warten. Wie wir merkten ist eine Stunde sehr lange. Als wir endlich die Metro in Richtung Bahnhof besteigen konnten, war bereits fünf Uhr. Danach schliefen wir im Bahnhof und fuhren dann mit dem Zug nach Hause und kamen ca. um 11:30 Uhr in Bern an.

Fazit: Das nächste Mal unbedingt Zimmer fürs pennen reservieren!;-)