Im dritten Spiel der neuen Saison traf YB auswärts auf Luzern. NYG- Supporters waren mit 4 Mitgliedern anwesend. Der Gästesektor war gut gefüllt, doch die Stimmung war unterdurchschnittlich, vor allem in der zweiten Halbzeit, als der Capo nicht wieder auf den Zaun stieg... Bereits in der dritten Minute gerieten die Young Boys durch den ex- Thuner Lustrinelli 1-0 in Rückstand. Die YB- Abwehr wurde dabei klug ausgespielt und der Luzerner konnte den Ball nur noch ins Tor schieben. Doch bereits in der 10. Minute konnten die Berner durch Hakan Yakin ausgleichen. Nach einer wunderbaren Flanke von Zayatte musste Yakin nur noch seinen Kopf hinhalten und der ach so grosse Zibung war geschlagen. Auch später hatte der Berner noch eine grosse Chance, welche er leider vergab. Am härtesten für die angereisten YB- Fans war die vergebene Chance von Frimpong, welcher den Ball weit übers Tor schlug, als er alleine vor Zibung stand. Armer Frimpong... Kurz vor der Halbzeit gelang dem ehemaligen YB- Spieler Chiumiento ein schöner Treffer, welcher aber durch aggressives Stören von der Abwehr verhindert hätte werden können. Nach der Pause hatte Frimpong wieder eine riesen Chance, welche er aber wieder leichtsinnig vergab. Das Spiel gewann jetzt an Herz. Yapi bekam die rote Karte nach einem Tritt an einem Luzerner, doch dies war nicht so schlimm, holte sich ein Luzerner später auch eine. Yakin erzielte wenig später noch den Ausgleichstreffer mit einem Freistosstor und es kam zum Unentschieden, welches sich beide Teams verdient haben.
Der bei vielen berner Fans beliebte Carlos Varela wurde seinem Ruf gerecht und holte sich bereits im ersten Ligaspiel der neuen Saison die erste gelb- rote Karte. Es ist allgemein bekannt, das <<>> ein Hitzkopf ist, und das ist sein grosser Nachteil. Denn vor allem Varela ist Beleidigungen von den gegnerischen Fans ausgesetzt und wird von den Gegnern provoziert, bis ihm alle Sicherungen durchbrennen. Zudem kann er sich wegen seines Rufes auf dem Spielfeld nicht viel leisten, denn die Schiedsrichter werden, wegen ihrer vorweggenommen Meinung über den YB- Spieler, ihm schneller die gelbe Karte zeigen. Was auch Varela in der heutigen BZ bestätigt: " Die Schiedsricher pfeifen skandalös. Meine Gegner müssen nur umfallen und sich beklagen, und schon werde ich bestraft". Auf Unterstützung stösst Varela bei Alain Baumann, welcher sagt, dass Varela keine faire Chance erhält und dass sich andere Spieler viel mehr erlauben dürften. Jetzt liegt es in der Hand von Varela, dem Club nicht mehr zu schaden und vielleicht auf die eine oder andere Provokation gelassener zu reagieren...Wie folgendes Zitat vorschlägt: "Sei reizend zu deinen Feinden. Nichts ärgert sie mehr" So, schönen Tag noch :-)
Es begann alles gut - nämlich mit Sonnenschein! Angekommen im Stadion bemerkte man aber bald, dass der Zuschaueraufmarsch nicht gewaltig war! Zu diesem Zeitpunkt dachte man sich noch, die kämen aufs Finalspiel. Es blieb jedoch bei den gut 13'000
Der kleine Final war dementsprechend flau, Supporter konnte man akkustisch auf beiden Seiten keine ausmachen. Dortmund gewann mit 2:1
Dies änderte sich beim Final. Ehrlicherweise muss man sagen, dass es vorallem die türkischen Fans waren, welche lautstark supporteten. In der Ostkurve fehlte wiederum ein Capo, was sich folglich negativ auf die Stimmung in der Kurve auswirkte. Auf dem Platz vermochte YB in der ersten Halbzeit gut entgegen zu halten. In der zweiten Halbzeit wurden der Gegner angriffslustiger. Oftmals wurde die Berner Abwehr im Zickzack durchlaufen.
Erbärmlich war die Stimmung in der zweiten Halbzeit. Es glich schon einem Wunder, wenn ein Lied von mehr als 10 Leuten einmal durchgesungen wurde. Bei den Anti-Galatasaray-Rufen wurde es jedoch laut. Das kann es nicht sein! Ja, es gab unschöne Szenen und auch ich sang manchmal mit. Aber es ist einfach ein Armutszeugnis, wenn man sich darauf konzentriert, den Gegner fertig zu machen anstatt die eigene Mannschaft zu supporten! Hier geht es um Fussball und nicht um Religion oder Nationalität. Das haben aber leider einige aus unserer Kurve nicht begriffen...
Galatsaray Istanbul gewinnt also verdient den OBI-Cup. Man muss an dieser Stelle doch ganz klar sagen, das Galatasaray ein sehr starkes, internationales Team ist - es ist also keine Schande, gegen sie zu verlieren. YB belegt somit den zweiten Rang vor Dortmund und Anderlecht.
Das Video ist kein Meisterwerk, entspricht in etwa dem Gestrigen! Aber wenn schon gefilmt, dann muss das hin, basta ;o)
Nun ist Freitagmorgen 6 Uhr früh und der OBI-Cup ist verloren, an die Türken aus Istanbul. 3-1 im Final und weg waren sie, in den Kabinen ohne den Fans, die aus allen Ländern angereist sind, Ehre zu erweisen, wie Berichte eines Fans in Erfahrung bringen. Gerade erst zu Hause angekommen, ist es wohl nun zu spät bzw. früh [haha sämi; isch scho Friti;D] um noch mehr zu schreiben. Videos werden wohl morgen folgen, da Sam in seinen Ferien nichts besseres zu tun hat, als diese schön für uns zu schneiden :-)
Galatasaray Istanbul gewinnt im allerersten Spiel des neuen, internationalen OBI-Cups 1:0 gegen Anderlecht. Starker Support gibts von den Galatasaray-Anhängern, Belgier werden herzlich wenig gesichtet.
YB gewinnt 3:1 gegen Borussia Dortmund. Nach der regulären Spielzeit von 90 Minuten steht es 0:0. Beim Penaltyschiessen verwandelt YB 3 von 3 Penalties! Marco Wölfli hält 3 von 4 Penalties und ist somit der Matchwinner!
Dortmund doch zahlreich erschienen macht akkustisch ab und zu auf sich aufmerksam und zeigt eine grosse Pyroaktion zu Beginn der zweiten Halbzeit.